Noblego Zigarren

Die Cigarre: Königin unter den Tabkwaren

Das Rauchen einer Cigarre ist viel mehr als ein reiner Zeitvertreib. Wer sich für dieses edle Genussmittel entscheidet, zeigt damit Traditionsbewusstsein und Eleganz. Liebhaber dieser hochwertigen Tabakware zelebrieren und wertschätzen das Rauchen auf eine ganz besondere und außergewöhnliche Art und Weise. Das macht die Cigarre zu mehr als einer gewöhnlichen Tabakware und setzt sie nahezu einem Statussymbol gleich. Zigarrenraucher legen deswegen besonders viel Wert auf die richtige Lagerung und auch das korrekte Anzünden einer Cigarre ist nahezu eine Kunst für sich und will gut beherrscht sein.

Die Cigarre – Sorgfalt und Tradition vereint

Allein der Anbau und die Herstellung einer Cigarre unterliegen komplett anderen Arbeitsprozessen als der einer beispielsweise herkömmlichen Zigarette. Die bekanntesten Sorten kommen aus dem südamerikanischen Raum, aus Kuba und Brasilien etwa, doch auch in Asien wird mittlerweile verstärkt Zigarrentabak angebaut.
Die Kultivierung der Tabakpflanzen ist sehr aufwendig und wird sorgfältig kontrolliert. Die Sonneneinstrahlung spielt dabei eine sehr große Rolle, da sie letztendlich den Geschmack des Tabaks bestimmt. Die Blätter, die am stärksten beschienen werden, entwickeln auch den kräftigsten Geschmack. Deswegen können die Blätter ein und derselben Pflanze komplett verschiedene Aromen entwickeln.

Die handverlesenen Tabakblätter werden dann zum Trocknen und Reifen gelagert, um anschließend für mehrere Monate den Prozess der Fermentierung zu durchlaufen. Dabei wird der Zustand der Blätter immer wieder sehr genau kontrolliert. Bis zur endgültigen Fertigstellung einer Cigarre müssen die Zigarrenroller ihre Kunstfertigkeit unter Beweis stellen. Dabei müssen die Deckblätter zurechtgeschnitten und der Tabak gemischt werden. Wenn die Cigarre dann erst einmal fertig gerollt ist, wird sie noch mit der so genannten Banderole versehen, auf der die Sorte und der Name der Manufaktur gekennzeichnet ist.
Bevor die Zigarren dann im Handel erworben werden können, wird jede einzelne von ihnen noch einmal von Hand geprüft. Gerade weil die Herstellung einer Cigarre so viele Etappen erfordert, sollte das Rauchen dementsprechend genossen und geschätzt werden. Sie ist nämlich das Ergebnis eines kunstvollen und traditionsreichen Handwerks. Wer den Genuss einer Cigarre wertschätzt, zeigt damit auch seinen Respekt gegenüber dieser Kunst.

Eine geschichtsträchtige Tabakware

Die Einführung der Cigarre in Europa wird oft mit der Kolonialzeit in Verbindung gebracht. Der Entdecker Christoph Columbus soll demnach der erste Mensch der alten Welt gewesen sein, der in den Genuss dieser Tabakware kam. Er importierte sie anschließend im 16. Jahrhundert nach England, von dort aus nahm sie dann ihren Siegeszug auf dem gesamten europäischen Kontinent. Die Cigarre ist damit eine der ältesten Tabakwaren in der Geschichte der Menschheit und wird sogar als Vorläufer der heute so populären Zigarette betrachtet.

Im Laufe der Jahre haben sich unterschiedlichste Formen von Cigarren entwickelt. Heutzutage differenziert man hauptsächlich zwischen den beiden Sorten Shortfiller und Longfiller. Diese unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Herstellungsart und der Einlage. Während Shortfiller mittlerweile hauptsächlich maschinell hergestellt werden und aus gerissenen oder geschnittenen Tabakblättern bestehen, wird bei Longfillern noch Wert aufs Handwerk gelegt.

Besonders hervorzuheben ist außerdem der wirtschaftliche Aspekt der Cigarre. In den oben genannten Herstellungsländern macht sie bis zu 7% des lokalen Exports aus und bildet somit einen großen Industriezweig. Viele Zigarrenliebhaber haben sich zu wahren Experten auf diesem Gebiet entwickelt und könnten stundenlang über ihre Leidenschaft referieren. Die Cigarre ist eine Wissenschaft für sich, die eine lange Tradition und Geschichte hat. Sie ist das Produkt einer aufwendigen und sorgfältigen Herstellung und sticht deswegen unter anderen Tabakwaren besonders hervor.